Dünger fürs Gehirn

Dezember 26, 2008 at 8:11 vormittags (Gesundheit, Pierre Mack) (, , , , , , , , , )

Unter dieser Überschrift erschien dieser Tage ein Artikel bei Spiegel Online über die Auswirkungen unserer täglichen Nahrung auf unser wichtigstes Organ. Wenn man den Artikel dann durchschaut findet man mal wieder die üblichen Verdächtigen, nämlich:

  • Omega-3-Fettsäuren, vor allem DHA, empfohlen wird mindestens 10g Fisch pro Tag (die besten Ergebnisse bei 75g)  und die Verwendung von Rapsöl
  • Polyphenole aus Beeren, Weintrauben und Rotwein
  • Kurkuma

Alles also Stoffe die uns auch vor Krebs und Herzkreislauf- Erkrankungen schützen sollen. Wenn also so viele unterschiedliche Organsysteme von diesen Stoffen profitieren, sollten selbst die letzten Skeptiker umdenken und versuchen das eine oder andere ein wenig mehr in seinen Speiseplan zu packen.

Weiter liest man z.B. das in Deutschland in den vergangenen hundert Jahren der Fischkonsum (DHA) zurückgegangen ist während die Depressionsrate ständig stieg. Während in Japan, dass ja bekantlich einen sehr hohen Fischkonsum aufweist, dieses Leiden weiterhin sehr selten vorkommt.

Bei älteren Menschen fand man nach einer 12 wöchigen Kur, mit zwei Gläßern Blaubeersaft täglich, verbesserte kognitive Fähigkeiten.

Bei Mäusen fand man nach dreiwöchiger Gaben von Uridinmonophosphat, Cholin (aus Eiern) und DHA (aus Fisch) eine um 30 – 40% erhöhte Bildung von Synapsen.

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Nicht nur leerer Ballast

Oktober 15, 2008 at 7:19 nachmittags (Gesundheit, Pierre Mack) (, , , , , )

Eine weitere Studie, die uns nun bestätigt das man sich, schon mit der einen oder anderen Portion mehr Obst und Gemüse am Tag auf lange sicht etwas gutes tun kann. Pektin ein Polysaccharid das in zahlreichen Früchten und Gemüsen zu finden ist bindet das Eiweiß Galectin 3 an sich und kann somit die Krebsentstehung hemmen (http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/296470.html). Einen ähnlichen Schutzmechanismus vermuten die Forschen auch für den Ballaststoff Beta-Glucan welcher in Getreide und Pilzen Vorkommt. Beta-Glucan scheint auch einen positiven Einfluß auf das Immunsystem zu haben (http://www.medizin-aspekte.de/06/04/schoen_vital/arzneimittel.html).

Gehalt an Pektinen in Früchten (bezogen auf Frischgewicht):

  • Apfel 1–1,5 %

  • Aprikose 1 %

  • Kirsche 0,4 %

  • Orange 0,5–3,5 %

  • Möhren 1,4 %

  • Apfeltrester 15 %

  • Citrusschalen 30 %

Quelle: Wikipedia

Der Gehalt von Beta Glucan in Getreidekörnern beträgt 1-7 %, in höheren Pilzarten 10 – 30 %.


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