Metabolic Tuning (eine Buchempfehlung)

Dezember 8, 2008 at 6:30 nachmittags (Gesundheit, Pierre Mack, Rezensionen) (, , , , , , , , )

Jedem der sich für Ernährung bzw. einzelne Nährstoffe und ihre Wirkungen interessiert möchte ich folgendes Buch ans Herz legen: “Metabolic Tuning statt Doping – Mikronährstoffe im Sport” von Uwe Gröber.  Auch Leute die sich schon ausgiebig mit dem Thema Nährstoffe beschäftigt haben, werden dort sicher noch etwas neues entdecken. Gerade Sportler werden dort sehr nützliche Tipps finden wie sie z.B. nach einer harten Trainingseinheit ihre Regenerationszeit verkürzen können.  Auch die eingestreuten Interviews mit Persönlichkeiten wie z.B. Prof. Gerhard Uhlenbruck und Prof. Thomas Wessinghage sind sehr interessant.

Kurz-Überblick über den Inhalt:

Stoffwechsel-Optimierung mit Mikronährstoffen
Mikronährstoffe im Sport
Wasserhaushalt und Elektrolyte
Mineralstoffe
Vitamine
Sport und Arthrose
Fettsäuren: Fett ist nicht gleich Fett!
Vitaminoide
       alpha-Liponsäure
       Q10
       L-Carnitin
       Kreatin
Aminosäuren
individuelle Mikronährstoff-Supplementierung
Bsp. Profi-Fußball, Schwimmen

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Auf dem Weg zur Unsterblichkeit?

November 22, 2008 at 8:11 vormittags (Gesundheit, Pierre Mack) (, , , , , )

Altern eine Krankheit oder ein in den genen verankerter Prozess? Gibt es eine genomische Lebensuhr? Viele Fragen über das Altern und die Alterskrankheiten sind noch nicht gelöst. Am wahrscheinlichsten werden an diesem Prozess mehrere der gängigen Theorien beteiligt sein.

Für eine dieser Theorien haben spanische Wissenschaftler nun einen weiteren Beweis erbracht. Nämlich für die Beteiligung der schützenden Telomer-kappen an den Enden der Chromosome. Ihnen ist es gelungen in Mäuse das Gen für das Telomerase produzierende Enzym TERT einzuschleusen und damit ihr leben zu verlängern.

Nur leider funktioniert das nicht bei jeder x-beliebigen Maus. Denn würde man einer normalen Maus Telomerase verabreichen würde damit auch das Risiko einer Krebsentwicklung stark erhöht, da sich schnell teilende Zellen nicht mehr durch die verkürzenden Telomere eleminiert würden.

Jedoch in genveränderten Mäusen, die verstärkt die Tumorsuppresoren p53, p16 und p19ARF ausschütten, erhöhte sich die Lebenszeit um 50%.

Bevor also Menschen in den Genuss eines längeren Lebens mit Hilfe von Telomerase kommen können, muss erst noch ein entsprechend potentes Anti-Krebs-Mittel zur verfügung stehen.

Bis dahin bleibt jedem nur seinen Telomerabbau durch sportliche Aktivität zu verlangsamen (s. Spiegel Online).

Quelle: heise Telepolis

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